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MIT Online Europa-Talk mit Niclas Herbst

MIT Online Europa-Talk mit Niclas Herbst

Veranstaltungen mit dem Europaabgeordneten Niclas Herbst sind immer etwas Besonderes. Hier meine Pressemitteilung über den MIT Online Europa-Talk mit dem Europaabgeordneten im März 2021:

Schleswig-Holstein. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Schleswig-Holstein hatte am Donnerstag zum MIT Online Europa-Talk mit Niclas Herbst MdEP eingeladen. Der Europaabgeordnete loggte sich direkt nach einer zweistündigen Diskussion mit Landwirten ein.

Die Webex-Veranstaltung moderierte Stefan Lange. Der Landesvorsitzende lobte in seinem Einstieg Niclas Herbst als Mann der klaren Worte und dankte für das Engagement für den Mittelstand im Europäischen Parlament.

Den Grundansatz, die Verteilung des Impfstoffes auch mit den kleineren EU-Partnern abzusprechen, wertet Niclas Herbst als richtig. „Es wurde jedoch nicht genug erklärt wohin die Reise geht,“ kritisiert der Abgeordnete die unzulängliche Kommunikation und Teile der Umsetzung.

 Aktuell konnte der Europaabgeordnete von der Zulassung des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson berichten. Dieser benötigt nur einen Impfvorgang und ist unproblematischer in der Lagerung als die Impfstoffe der Mitbewerber. Die Europäische Union hat den Impfstoff des US-Herstellers zugelassen. Es ist zu befürchten, dass der Impfstoff an die EU erst im Sommer geliefert wird. Mit dem Vakzin von Johnson & Johnson sind nun vier Impfstoffe europaweit zugelassen.

Kritisch sieht der Europaabgeordnete, wie Russlands Präsident Wladimir Putin seinen Impfstoff Sputnik V geostrategisch in der Europäischen Union zu politischen Zwecken einsetzt obwohl im eigenen Land verhältnismäßig bislang wenig Menschen geimpft wurden.

Niclas Herbst beantwortete auch die Fragen zu Rahmenbedingungen für die hiesige Landwirtschaft, den Umgang mit China, die Beitrittsverhandlungen mitAlbanien sowie Exportverbote und Exportkontrollen durch die USA,

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion war die Diskussion und die bereits weit fortgeschrittenen Koalitionsabsprachen zum Lierferkettengesetz als starkes Zeichen in der Europäischen Union für eine gerechte Globalisierung. Der Europaabgeordnete bittet die MIT Mitglieder, ihre Meinung zum Lieferkettengesetz aus der Praxis an ihn weiterzugeben. Zum nächsten Quartal wird die Kommission einen Vorschlag erarbeiten.

Insgesamt konnte der stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses viele Stimmungen und Meinungen von den überwiegend mittelständischen Unternehmern für seine Arbeit nach Brüssel und Straßburg mitnehmen.