Erfolgreicher WEB-Talk mit Ole-Christopher Plambeck zur Nach-Corona-Zeit

Erfolgreicher WEB-Talk mit Ole-Christopher Plambeck zur Nach-Corona-Zeit

Kreis Segeberg – „Wie geht es mit den Kommunen nach der Corona Pandemie weiter?“. Unter diesem Titel veranstaltete der KPV Kreisverband (Kommunalpolitische Vereinigung) am Mittwoch seinen ersten WEB Talk. Die Teilnehmer erfuhren aus erster Hand vom Landesvorsitzenden der KPV Schleswig-Holstein Ole-Christopher Plambeck, was da in den nächsten Jahren auf die Kommunen zukommt.

Nach einem Rückblick auf die geleisteten Zahlungen und Hilfeleistungen von Land , Bund und Europäischer Union kündigte der finanzpolitische Sprecher der CDU- Landtagsfraktion eine Übersicht über die aktuellen Finanzierungshilfen für die Kommunen an. „Die Kommunen müssen bei eigenen Kreditaufnahmen einen Finanzierungsplan für die Rückzahlung erstellen. Dabei dürfen wir uns nicht zu Lasten der nächsten Generationen übermäßig verschulden,“ bilanziert der Haushaltspolitiker die aktuelle Lage.  Das neue Kindertagesstätten-Gesetz, das neue Finanzausgleichsgesetz und der neue Landesentwicklungsplan werden als wichtige Gesetzesvorhaben der Landesregierung  die Belange der Kommunen direkt betreffen.

Uwe Voss hofft auf positive Veränderungen in einem neuen achtsamen  Umgang der Menschen miteinander nach der Coronakrise. „Ich hoffe, wir werden alle die  lokalen Strukturen, den Einkauf vor Ort, den Besuch der Gaststätten und die Digitalisierung zukünftig besser nutzen. Die Buchung von lokalen Künstlern als Rahmenprogramm für Parteiveranstaltungen und die Wiederbelebungen von Veranstaltungen wie das „CDU Herbstspektakel“ wären  praktikable Unterstützungen für die Veranstaltungsbranche und den Wildpark Eekholt,“ schlägt der KPV Kreisvorsitzende zuversichtlich vor.

Marlis Stagat schätzt die Bewertung der Situation von Handel und Gewerbe in der Kreisstadt trotz Umsatzeinbußen überwiegend als positiv ein. Stammkunden sind das große Potential des Einzelhandels. Die  Bürgermeisterkandidatin wirbt für die Unterstützung des Veranstaltungsgewerbes und hofft auf verstärkten innerdeutschen Tourismus für die Zukunft nach einer Saison ohne Karl May Spiele.