SPD-abhängiger Bürgermeister untätig – Kein Breitbandnetz für Nahe

SPD-abhängiger Bürgermeister untätig – Kein Breitbandnetz für Nahe

 

Der Kreistagsabgeordnete Uwe Voss und  der CDU-Fraktionvorsitzende  Dr. Manfrad Hoffmann

Der Kreistagsabgeordnete Uwe Voss und der CDU-Fraktionvorsitzende Dr. Manfred Hoffmann

„Nahes SDP-abhängiger Bürgermeister Holger Fischer von der Wählergemeinschaft trägt durch mangelnden Einsatz die Hauptschuld am Scheitern der zukunftsweisenden, kostenfreien Breitbandverkabelung in Nahe“, sind sich Manfred Hoffmann, der CDU Fraktionsvorsitzende und der direkt gewählte CDU-Kreistagsabgeordnete Uwe Voss einig.

In den umliegenden Orten, in denen sich die Bürgermeister für die Zukunftstechnologie aktiv eingesetzt haben, ist das Ziel erreicht worden. Wenn Nahe jetzt noch die Breitbandverkabelung haben will, wird es teuer für das Dorf und seine Bürger

Aus Segeberger Zeitung vom 23. Mai 2014

Der Traum von einem modernen Breitbandnetz in Nahe dürfte geplatzt sein. Das Oeringer Telekomunikationsunternehmen. „Unser Ortsnetz“ gibt die Schuld dafür vor allem der Politik, die das Projekt seiner Meinung nach viel zu wenig unterstützt hat….

…. Für Dr. Manfred Hoffmann, CDU-Vorsitzender und Fraktionssprecher in Nahe, ist Fischer der Hauptschuldige an dem Dilemma. „Er hat nichts getan, um dieses Projekt zu unterstützten. Es wäre sein Job gewesen, Menschen zu mobilisieren, die in der Nachbarschaft herumgehen, um für Verträge zu werben.“ Außerdem soll sich Fischer nach den Worten des CDU-Kommunalpolitikers geweigert haben, selbst aktiv zu werden, weil er als Bürgermeister keine Werbung für ein privatwirtschaftlich arbeitendes Unternehmen machen wolle…

Sauer ist Christdemokrat Dr. Hoffmann zudem, dass Fischers Wählergruppe Dorfgemeinschaft Nahe (WDN) und auch die SPD auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung einen Eilantrag der CDU aus formalen Gründen ablehnten, bei dem über das Thema Breitbandnetz noch einmal diskutiert werden sollte. Dr. Hoffmann: „Das ist doch ein Unding.“…

Die Verlegung des Glasfasernetzes im Ort hätte die Oeringer Firma, die zum Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ aus Bissendorf bei Osnabrück gehört, rund 1,5 Millionen Euro gekostet. Garantiert wären Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde beim Herauf- und Herunterladen von Daten gewesen. Den künftigen Nutzern wären keinerlei Anschlussgebühren entstanden. Auch die Gemeinde hätte keinen Cent investieren müssen.